Billard News

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FRANKREICH - Durch den letztjährigen Deutschen Meistertitel im Dreiband U21 hatte sich Marcel Back für die diesjährige Dreiband U21 Europameisterschaft im französischen Ronchin qualifiziert.

 

Dort schied Marcel bereits in der Gruppe aus, nachdem er die erste Partie gegen den Griechen Dimitrios Seleventas sehr deutlich und mit einer schwachen Leistung mit 10:25 nach 28 Aufnahmen verlor. Auch in die zweite Partie startete Back nicht gut, konnte dann aber eine solide zweite Hälfte spielen und sich so vor seinem Gegner Luis Almeida aus Portugal behaupten. Almeida gehörte zu den schwächeren Teilnehmern bei dieser EM und so ging das Spiel relativ deutlich mit 25:12 in 50 Aufnahmen an den Erlanger. Bereits vor dem letzten Gruppenspiel war für Marcel das Weiterkommen nahezu unmöglich. Und er hatte es auch mit keinem leichten Gegner im letzten Spiel zu tun: Nämlich mit Gwendal Marechal, dem französischen Nachwuchs-Star und späteren U21 Europameister. Doch gegen ihn spielte Marcel Back eine gute Partie und unterlag am Ende nur knapp mit 21:25 nach 29 Aufnahmen.

Marcel belegte schlussendlich den 12. Gesamtrang mit einem insgesamt schwachen GD von 0,523. Tom Löwe - der andere Deutsche Starter im Dreiband-Wettbewerb verpasste die Endrunde ganz knapp und wurde neunter mit 0,808 GD. Gwendal Marechal besiegte im Finale den amtierenden U21 Weltmeister Carlos Anguita aus Spanien mit 30:15 in 23 Aufnahmen. Marechal erzielte alle Bestleistungen: Einen Turnier-GD von 1,000 - der besten Partie mit 2,142 und einer Höchstserie von 8.

Das deutsche Team bei der EM in Ronchin (Frankreich)

 

BAD WILDUNGEN - Von Frankreich aus ging es für die deutschen Teilnehmer auf direktem Wege in das hessische Bad Wildungen zu den Deutschen Jugendmeisterschaften.

 

Hier startete zunächst der Freie Partie Wettbewerb der U21. Marcel konnte zwei Partien gewinnen und musste sich in drei Begegnungen geschlagen geben, wobei er in der letzten Partie beinahe noch Lukas Blondeel vom DBC Bochum geschlagen hatte. Am Ende reichte es aber nicht ganz und so verfehlte Back nur knapp einen Podestplatz und belegte am Ende Rang 4. Mit einem GD von 5,58 kann Marcel aber zufrieden sein. Simon Blondeel konnte seinen Titel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigen, auch wenn er mit 19,92 GD unter seinen Möglichkeiten spielte.

Anschließend wurde die Deutsche Meisterschaft im Dreiband der U21 ausgespielt. Titelverteidiger Marcel Back gewann die erste Partie gegen Morris Rommel ungefährdet mit 25:11 in 32 Aufnahmen. In der zweiten Partie erwischte Marcel mal wieder einen ganz schlechten Start, nur 3 Punkte nach 20 Aufnahmen gegen Jan Gaspari. Er konnte dann aber wieder eine gute zweite Hälfte spielen und hatte auch das Glück, dass Gaspari ebenfalls nicht gut spielte. Und so gewann Back das Match mit 20:12 in 40 Aufnahmen. Es folgte ein sehr gutes Spiel mit 25:4 in 24 Aufnahmen gegen Hendrik Menzel aus Krefeld. Am nächsten Tag ging es dann gegen Simon Blondeel, der die ersten beiden Partien sehr stark spielte, dann aber an Selbstvertrauen verlor. Und so gewann Back gegen den Freie Partie Sieger mit 25:18 in 39 Aufnahmen.

Nachdem Tom Löwe, der ärgste Konkurrent von Marcel Back, bereits gegen Jan Gaspari verloren hatte und Marcel noch ungeschlagen war, reichte dem Erlanger in der letzten Partie gegen Löwe ein Unentschieden. Die letzte Partie hätte nicht spannender sein können, denn beide trennten sich nach 31 Aufnahmen 25:25 Unentschieden. Und auch wenn Löwe noch die drei Punkte zum Ausgleich im Nachstoß erzielen konnte, war bereits vorher klar: Marcel Back ist die Titelverteidigung gelungen. Marcel spielte einen Turnier-GD von 0,722 - Tom Löwe den besten mit 0,874.

 Marcel Back bei der DJM Dreiband U21

 

Tom Löwe (Silber) - Marcel Back (Gold) - Jan Gaspari (Bronze) --- Quelle: www.touch-magazine.net

 

Die jährliche Versammlung der Billardabteilung findet am

    Donnerstag, 1.März um 19:30

im Billardsaal statt.

Tagesordnung:        

                                    - Begrüßung und Bericht der Abteilungsleitung

                                    - Bericht des Sportwarts

                                    - Bericht des Pressewarts

                                    - Bericht des Kassenwarts

                                    - Bericht der Kassenprüfer

                                    - Entlastung der Abteilungsleitung

                                    - Neuwahl der Abteilungsleitung und der Kassenprüfer

                                    - Anträge und Verschiedenes

 

Alle Mitglieder sind herzlich eingeladen.

 

Für den ATSV Erlangen ist die 1. Bundesliga bald wieder Geschichte. Nach nur einem Jahr Erstklassigkeit geht es nächste Saison für die Erlanger Mannschaft wieder zurück in die 2. Bundesliga. Denn am vergangenen Wochenende erzielte der ATSV erneut keine Punkte, nachdem sie gegen Titelverteidiger Elversberg am Samstag mit 3:5 nur knapp verloren, musste der ATSV auch am Sonntag gegen den aktuellen Tabellenführer, dem Bergisch Gladbacher BC die gleiche knappe Niederlage mit 3:5 hinnehmen.

 

Am Samstag war Titelverteidiger, der BC Elversberg zu Gast in Erlangen. An Brett 4 erzielte Jürgen Pichler noch einen knappen Sieg gegen den Saarländer Volker Marx mit 40:38 in 46 Aufnahmen obwohl Marx zur Pause mit 20 Punkten in 12 Aufnahmen einen sehr guten Start hinlegte. Derweilen unterlag der Erlanger Andreas Schenkel mit 34:40 in 37 Aufnahmen Klaus Bosel auf Brett 3. In der darauffolgenden Spielrunde unterlag Joachim Back mit 23:40 in 26 Aufnahmen Jean-Paul De Bruijn vom BC Elversberg deutlich. Allerdings konnte Back den Einband Weltmeister von 2007 im Hinspiel schlagen. Auf dem Spitzenbrett begegneten sich der frisch gebackene Österreichische Meister Andreas Efler für Erlangen und der amtierende Weltmeister Frédéric Caudron für den BC Elversberg. Efler erwischte einen exzellenten Start in die Partie, wobei Caudron anfangs nicht ins Spiel fand und so stand es zur Pause 23:7 in 11 Aufnahmen. Allerdings weiß jeder erfahrene Billardspieler, dass Weltklassespieler in der Lage sind, extrem viele Punkte innerhalb nur weniger Aufnahmen erzielen zu können. Und das tat der 3-fache Weltmeister Caudron auch. Kurz nach der Pause erzielte er eine wunderbare Serie von 14 Punkten und so trennten sich die beiden nach einer spannenden Endphase Unentschieden mit 40:40 in 32 Aufnahmen.

Weltmeister Frédéric Caudron (BC Elversberg)

 

Tabellenführer Bergisch Gladbach begegnete dann am Sonntag dem ATSV Erlangen. Erneut konnte Jürgen Pichler seine Partie gewinnen und zwar gegen Carsten Raspel, der einen schlechten Tag hatte. Denn Pichler konnte sich mit 40:29 in 42 Aufnahmen erstaunlich leicht durchsetzen. Auf Brett 3 spielte Andreas Schenkel gegen die Nachwuchshoffnung Deutschlands, Dustin Jäschke unentschieden. Obwohl Schenkel noch mit 24:36 in 35 Aufnahmen zurücklag konnte er in einer starken Endphase das starke Unentschieden zum 40:40 nach 43 Aufnahmen erzielen. Andreas Schenkel gewann bereits in der Hinrunde gegen Jäschke. Auf Brett 2 konnte Joachim Back anfangs gut mit dem Belgier Peter Ceulemans mithalten, beide spielten lange an die 2 GD. Doch dann wurde Back unsicher und musste sich nach 29 Aufnahmen mit 32:40 geschlagen geben. Andreas Efler spielte auf Brett 1 gegen den Holländer Dave Christiani. Nach einem starken Beginn von Christiani (24 in 8 Aufnahmen) verlor der Holländer etwas an Sicherheit und Konzentration und so hatte Efler noch eine Chance die Partie zu gewinnen, jedoch machte auch er ein paar Fehler. Schlussendlich musste sich Efler mit 37:40 in 27 Aufnahmen knapp geschlagen geben und so reichte es auch nur zu einer unglücklichen 3:5 Niederlage gegen die Mannschaft aus dem bergischen Land.

Jean-Paul De Bruijn (BC Elversberg) 

 

Der ATSV Erlangen konnte in der 1. Bundesliga einige Mannschaften ins Schwitzen bringen. Das beweist das gerade vergangene Wochenende. Denn die Niederlage gegen den Titelverteidiger Elversberg und die, gegen Tabellenführer Bergisch Gladbach war zu keiner Zeit klar. Außerdem konnte Erlangen im Dezember Vizemeister München auf heimischen Tischen schlagen. Gerade die Tische waren auch oft eine Chance für Erlangen, denn die etwas gewöhnungsbedürftigen, kurzen Gabriels Tische kosteten manchen gegnerischen Teams viele Nerven. Insgesamt war Erlangen einfach zu schwach, um in der 1. Liga zu bleiben, was auch klar der Mannschafts-GD unterstreicht. Andreas Efler spielte nicht das, was er eigentlich kann und auch Neuzugang Martin Bohac aus Tschechien war enttäuscht, denn auch er spielte unter seinem Niveau. Für den ATSV Erlangen sind es nun noch drei Auswärtsspiele in Krefeld, Witten und München, die die Erlanger Spieler noch einmal genießen werden. Denn die 1. Bundesliga hat allen sehr viel Spaß gemacht.

 

Aktuelle Tabelle - 1. Bundesliga Dreiband:

Andreas Efler (ATSV Erlangen)

 

Joachim Back (ATSV Erlangen)

Am Sonntag, den 17.12.2017 gelang dem ATSV Erlangen ein überraschender 6:2 Sieg im bayerischen Derby gegen den amtierenden Vizemeister, dem BC München. Damit sammelten die Erlanger wieder zwei ganz wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg, nachdem sie schon im letzten Spiel gegen Krefeld gewinnen konnten.

In der ersten Spielrunde traf der Erlanger Jürgen Pichler auf den mehrfachen Bayerischen Meister, Christos Christodoulidis. Pichler spielte eine saubere Partie, in der er nur wenige Fehler machte. Anders lief es für den Münchner, er konnte anfangs noch einigermaßen mithalten, doch dann vierließen ihn Gefühl und Selbstvertrauen und er musste sich am Ende mit 16:40 in 30 Aufnahmen deutlich geschlagen geben. Andreas Schenkel konnte an Brett 3 Johann Schirmbrand aus München bezwingen. Dies ist ein riesen Erfolg für den Erlanger, denn Schirmbrand gehört zu den besten Spielern Deutschlands, der bereits 1997 zusammen mit Christian Rudolph die Team-WM gewinnen konnte. Das Spiel wurde zu Gunsten von Erlangen mit 40:27 in 37 Aufnahmen beendet.

Nach einer kurzen Pause ging es dann in die zweite Runde. Und da trafen Joachim Back und der für München spielende Grieche, Kostas Papakonstantinou aufeinander. In dieser Partie konnte Back nicht mithalten und unterlag mit 23:40 in 30 Aufnahmen gegen Papakonstantinou, der ein solides Spiel ablieferte. Auf dem Spitzenbrett begegneten sich der Österreicher Andreas Efler für Erlangen und der türkische Topspieler Lütfi Cenet, der bereits zwei Mal im Halbfinale der Weltcup-Serie 2017 war, für München. Efler startete Top in die Partie, er konnte schnell einer sechser- und siebener Serie erzielen und so musste Cenet zur Pause bereits einen großen Rückstand hinnehmen. Nach der Pause gestaltete sich das Spiel für beide Spieler schwierig, deshalb hatte es Lütfi Cenet auch nach der Pause nicht geschafft, in das Spiel zu finden. Und auch Andreas Efler musste geduldig bleiben, bis er schließlich in der 32 Aufnahme die Partie mit 40:25 gewinnen konnte.

Schlussendlich ein riesiger Erfolg für den ATSV Erlangen, gegen den aktuellen Vizemeister mit 6:2 zu gewinnen. Natürlich war da auch ein bisschen Glück dabei, dass die Münchner so deutlich unter ihrer normalen Klasse spielten. Nun konnte sich Erlangen vom zehnten und letzten Platz verabschieden und liegt nun aktuell auf Platz 9. Erlangen besitzt aktuell 5 Punkte, wobei Krefeld mit 7 Punkten auf dem letzten nicht-Abstiegsplatz liegt.
Am 6. und 7. Januar startet die Rückrunde gegen Bottrop und dem GT Buer auf heimischen Tischen. Dort heißt es, wieder das Maximum rauszuholen um das Ziel, den Klassenerhalt zu schaffen, realistisch zu halten.

 

Vom 04.-12. November fanden im hessischen Bad Wildungen die Deutschen Meisterschaften im Poolbillard, Snooker und im Karambolbillard statt. Bei diesem Billard-Marathon wurden so gut wie alle Disziplienen ausgetragen, wobei im Karambol auch noch die Meisterschaften auf dem Matchbillard mit denen auf dem Turnierbillard zu differenzieren sind.

Für den ATSV Erlangen am Start waren der erfahrene Bundesliga-Spieler Joachim Back im Dreiband auf dem Matchbillard sowie Martin Gräsel, der in der freien Partie auf dem Turnierbillard um die Medaillen kämpfte.

Die Meisterschaft für Martin Gräsel startete gleich am 1. Tag des Megaevents und die erste Partie hatte es auch gleich in sich, denn Gräsel musste gleich gegen den späteren Deutschen Meister Helmut Künstler spielen. Und Gräsel bekam auch nur eine Chance, denn Künstler erzielte gleich in der ersten Aufnahme seine 250 Punkte, Martin Gräsel konnte lediglich nur einen Ball machen. Auch in den weiteren zwei Gruppenspielen unterlag Gräsel Horst Wiedemann und später Martin Nockmann, sodass für den Erlanger bereits nach den Gruppenspielen Endstation war. Mit abschließenden 21,57 GD blieb Gräsel auch deutlich unter seinen Erwartungen. Der Sieger Helmut Künstler aus Merzenich spielte einen GD von 75,13.

Joachim Back musste zu Beginn gegen Marcel Decker aus Salzgitter an die Platte. Back startete nicht optimal in das Turnier und musste sich mit 20:30 in 30 Aufnahmen geschlagen geben. In der zweiten Partie nahm Joachim Back dann allmählich Fahrt auf, denn er konnte den Gelnhäuser Lars Günter mit 30:23 in 35 Aufnahamen bezwingen. Doch vor dem letzten Gruppenspiel sah es für den Erlanger nicht gut aus, die KO-Phase zu erreichen. Denn er musste im letzten Spiel gegen den Favoriten für den Gruppensieg, Andreas Niehaus spielen, Niehaus gewann bisher alle Spiele souverän und auch Decker, der zwar gegen Niehaus unterlag, war aber vom GD deutlich besser. Und man sollte davon ausgehen, dass Marcel Decker auch sein letztes Spiel gegen Lars Günter gewinnen wird. So war der Fahrplan für Joachim Back, gegen Niehaus mit einem spitzen GD zu gewinnen. Gesagt - getan! Die Sensation war perfekt, denn er besiegte Niehaus in der besten Turnierpartie seines Lebens! Er gewann mit 30:20 in nur 12 Aufnahmen (2,500 GD) wobei Niehaus mit einem Top Spiel chancenlos war.

Im Viertelfinale begegneten sich dann Joachim Back und die deutsche Nachwuchs-Hoffnung Dustin Jäschke. Für den Erlanger bliebt leider das letzte Gruppenspiel das einzige Highlight des Turnieres, denn er musste sich in einer bescheidenen Partie mit 23:40 in 35 Aufnahmen deutlich gegen den Bergisch-Gladbacher geschlagen geben.

Jäschke gewann auch sein Halbfinalspiel gegen Uwe Kerls vom GT Buer mit 40:20 in 33 Aufnahmen. Im zweiten Halbfinale besiegte Deutschlands Topstar Martin Horn in 21 Aufnhamen Andreas Niehaus mit 40:35.

Und auch das Finale konnte Martin Horn ungefährdet mit 40:10 in 23 Aufnahmen gegen Dustin Jäschke gewinnen. Somit holte sich Horn seinen nun schon 9. Deutschen Meistertitel im Dreiband. Damit ist er in der Ewigen-Liste auf Rang 3. Nur Christian Rudolph (11) und August Tiedtke (20) können da mehr vorweisen.

Joachim Back beendete das Turnier mit einem GD von 0,919. Deutscher Meister Martin Horn spielte 1,666 GD. Gemeinsam teilen sie sich die beste Partie mit 2,500 GD. Horn spielte mit 10 Punkten die höchste Serie des Turniers.

 Joachim Back (ATSV Erlangen) auf der DM 2017 in Bad Wildungen - Foto: Billardmagazin Touch

 

Jubel von Martin Horn beim Gewinn seines 9. Deutschen Meistertitels im Dreiband - Foto: Billardmagazin Touch

Am vergangenen Wochenende musste sich der ATSV Erlangen am Samstag gegen den BC Magdeburg mit 2:6 geschlagen geben. Auch am Sonntag mussten sich die Erlanger mit einer 2:6 Niederlage gegen den BC International Berlin zufrieden geben.

 

In der Begegnung gegen Magdeburg trafen Andreas Schenkel und Falko Willenberger aufeinander. Schenkel fand keinen guten Start und machte über die gesamte Partie zu viele Fehler um mit seinem Magdeburger konkurrenten mithalten zu können, der bis zum Schluss konsiquent punktete. Am Ende musste sich Schenkel mit 25:40 in 37 Aufnahmen geschlagen geben. Zur gleichen Zeit duellierten sich am Nebentisch Joachim Back und Markus Schönhoff. Auch Back startete nicht optimal in das Match und lag erstmal gegen den Magdeburger zurück. Nach der Pause konnte Back allerdings seine Aufholjagd starten, zumal Schönhoff nicht mehr so stark punktete. Am Ende gewann Joachim Back mit 40:35 in 41 Aufnhamen gegen Schönhoff.

In der zweiten Spielrunde begegneten sich der Tscheche Martin Bohac (ATSV Erlangen) und der Däne Dion Nelin (BC Magdeburg). Nelin konnte zu Beginn die Führung ergreifen und sich bereits etwas von Bohac absetzten. Dochdann egalisierte Bohac seinen Rückstand mit einer starken Serie von 10 Punkten und hielt weiterhin mit dem Dänen mit. Jedoch schaffte es Bohac am Ende nicht, seinen 40 Punkt zu erzielen und Dion Nelin setzte sich nach einer sehr defensiven Endphase hauchdünn mit 40:39 in 41 Aufnahmen durch. Auf dem Spitzenbrett spielte der Österreicher Andreas Efler für den ATSV gegen den 3-fachen Weltmeister Dick Jaspers, der aus den Niederlanden angereist war. Efler war chanchenlos und musste sich mit 18:40 in nur 20 Aufnahmen deutlich geschlagen geben. Nach eigenen aussagen war aber auch Dick Jaspers nicht ganz zufrieden mit seiner Partie. "Da wäre noch mehr drin gewesen" stellte der Profi nach der Partie fest.

Am Ende gewann Magdeburg mit 6:2 gegen den ATSV Erlangen. Magdeburg erzielte einen MGD von 1,115 und Erlangen nur einen mageren MGD von 0,878.

 

 Dick Jaspers (BC Magdeburg)

Dion Nelin (BC Magdeburg)

Joachim Back (ATSV Erlangen)

 

Am Sonntag war nun der BC International Berlin zu Gast in Erlangen. Dabei spielte Andreas Schenkel gegen den Berliner Wolfgang Wolf. Schenkel gewann deutlich mit 40:22. Auch wenn sich beim Erlanger hin und wieder ein paar Fehler eingeschlichen hatten konnte er trotzdem die Partie in der 36. Aufnahme für sich entscheiden. Auf Brett 3 begegneten sich Joachim Back und Norbert Röstel aus Berlin. Back verlor das Match mit 29:40 in 41 Aufnahmen. Joachim Back befindet sich momentan etwas in der Kriese und tut sich schwer die sonst konstant guten Leistungen knapp unter 1 Durchschnitt zu erreichen. Auch die Partie von Martin Bohac gestaltete sich sehr schwer. Komplizierte Positionen verhinderten einen vernünftigen Start in das Match gegen Cengiz Karaca. Am Ende konnte der Berliner mit einer Tollen Serie von 9 Punkten die Partie in nur 24 Aufnahmen beenden. Dabei gewann er mit 40:19 deutlich. Auf Brett 1 hatte Andreas Efler den deutschen Superstar Martin Horn als Gegner. Horn konnte die Begegnung klar mit 40:22 in 20 Aufnahmen gewinnen. Efler erzielte in den letzten beiden Aufnahmen der Partie noch einige Punkte und konnte somit wenigstens Schadensbegrenzung betreiben. Jedoch läuft auch für Andreas Efler die Saison bisher ganz und garnicht nach seinem Geschmack. Der Österreichische Spitztenspieler hat da natürlich andere Erwartungen. Martin Horn hingegen zeigte sich nach dem Spiel sehr zufrieden mit sich und seiner Mannschaft.

Auch Berlin gewann mit 6:2 gegen den ATSV Erlangen. Dabei konnte die Mannschaft aus der Hauptstadt einen guten MGD von 1,174 erzielen. Erlangen kam gerade auf 0,909.

 

 Martin Horn (BC International Berlin)

Andreas Efler (ATSV Erlangen)

Andreas Schenkel (ATSV Erlangen)

 

Weiter geht es für den ATSV Erlangen am 21. und 22. Oktober auswärts in Bergisch Gladbach und Elversberg. Dort wird es nicht einfacher werden, denn die Mannschaft aus dem bergischen Land ist auf alle Fälle ein Kandidat auf den Titel und Elversberg als Titelverteidiger sowiso.

Am kommenden Wochenende geht´s endlich los! Der ATSV Erlangen startet in der 1. Bundesliga Dreiband am Samstag beim GT Buer in die neue Saison. Am Sonntag ist der ATSV dann bei der Bottroper BA zu Gast.

Anfang Oktober finden dann die ersten beiden Heimspiele statt. Dort kommen einige der weltbesten Spieler endlich wiedermal nach Erlangen! Deshalb folgt hier für alle Billardfans eine Information über die Heimspiel-Termine und über die gegnerischen Mannschaften. Zuschauer und Fans sind zu den Heimspielen immer herzlich Willkommen! Der Eintritt ist wie immer frei!

 

Von Mittwoch, dem 2. August bis Sonntag, dem 6. August hatte der zweite DBU-Kaderlehrgang 2017 der Junioren beim ATSV Erlangen stattgefunden.

Am Mittwoch Abend wurde nach einer zum Teil langen Anreise der Teilnehmer erstmal gemütlich zu Abend gegessen und in das nahegelegene Hotel eingecheckt. Anschließend wurde schon die erste Trainingseinheit mit Bundestrainer Wolfgang Zenkner absolviert.

Am nächsten Morgen stand dann zur Abwechslung eine andere sportliche Aktivität auf dem Programm: Wie letztes Jahr ging es zum Kajakfahren in die Fränkische Schweiz. Start war an der Behringersmühle. Während mit viel Spaß flussabwärts zum Zielort Muggendorf gepaddelt wurde, musste sich der ein oder andere zwischendurch mit dem kalten Wasser der Wiesent vertraut machen.

Nun ging es wieder zurück nach Erlangen zum Billardtraining:
Die Jugendlichen wurden mit Systemen zum besseren Lösen von Quarten und Über-die-Hand-Bällen vertraut gemacht.

Am Freitag sowie am Samstag standen detaillierte Analysen von Kurzpartien mit dem MyWebsport System auf dem Programm. Des Weiteren wurde das Lösen von Verteidigungspositionen trainiert.

Am Samstag Abend wurde noch ein kurzes Turnier gespielt, indem das neue Wissen des Lehrgangs in der Praxis umgesetzt werden sollte. Anschließend stellte Wolfgang Zenkner seine Analyse des Turniers dar und sprach die noch verbesserungsbedürftigen Punkte an.

Am Sonntag wurde zuletzt noch das Positionsspiel und das genaue treffen von Punkten an der Bande geübt. Mit dem Mittagessen auf der Terasse der ATSV Gaststätte war der lehrreiche, schöne, aber auch sehr anstrengende Lehrgang beendet.

Hier noch ein Paar Impressionen:

Ein weiteres sehr erfolgreiches Wochenende für den ATSV Erlangen:

Joachim Back ist Bayerischer Meister im Dreiband. Nach 1994 und 1996 konnte er sich seinen dritten Titel vor Tay-Dien Truong (BC Regensburg) und Wolfgang Zenkner (BC München) sichern. Ausrichter dieser Meisterschaft war der BC München.

 

Back und Truong trafen gleich in der ersten Runde aufeinander. In dieser Begegnung konnt sich der Erlanger mit 40:35 in 44 Aufnahmen durchsetzten. In den folgenden sechs Runden verloren beide keine Partie mehr, lediglich Joachim Back gab gegen Vereinskollege Andreas Schenkel einen Punkt ab. In der 42. Aufnahmen erreichte Schenkel das Punkteziel von 40, Back konnte die im nachhinein extrem wichtigen vier Punkte im Nachstoß zum unentschieden erzielen.

Noch in der letzten Runde war für Joachim Back sowie für Tay-Dien Truong alles möglich. Truong zeigte nochmal Bestleistung und besiegte Robertino Hermann mit 40:24 in 31 Aufnahmen und konnte seinen Turnier-GD nochmals steigern, auf extrem starke 1,074. Doch das reichte nicht zum Sieg, denn Joachim Back behielt die Nerven und gewann ebenfalls das letzte spiel gegen den Regensburger Roman Bachmaier mit 40:29 in 41 Aufnahmen. Am Ende entschied ein einziger Matchpunkt über den Sieg der Bayerischen Meisterschaft (Back 13 MP / Truong 12 MP).

Wolfgang Zenkner belegte den dritten Platz mit 6 Matchpunkten und einem GD von 0,987. Des Weiteren belegten die Erlanger Spieler Andreas Schenkel und Jürgen Pichler den vierten und siebten Platz. Back, Truong, Zenkner und Schenkel sind durch ihre Platzierungen für die nächstjährige Meisterschaft gesetzt. Die anderen Spieler müssen sich nächstes Jahr erst für die Teilnahme qualifizieren.

 

Endergebnis - Bayerische Meisterschaft Dreiband 2017:

Siegerehrung - v.l.: Tay-Dien Truong (BC Regensburg), Joachim Back (ATSV Erlangen), Wolfgang Zenkner (BC München)

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Einen Tag zuvor gewann Martin Gräsel in Neu-Ulm die Bayerische Meisterschaft in der freien Partie auf dem kleinen Billard. Dabei konnte er sich mit einem GD von 55,00 gegen Johann Reiter aus Pfaffenhofen knapp durchsetzten.

 

Endergebnis - Bayerische Meisterschaft Freie Partie (kleines Billard):

Nach einem durchwachsenen 4:4 Unentschieden am Samstag gegen die Mannheimer BF wurden die Aufstiegschancen für den ATSV zunächst klein. Doch dann kam das Ergebnis, dass Hilden überraschend, ebenfalls unentschieden in Kassel gespielt hatte. Damit stiegen die Chancen für den ATSV wieder.

Das Ziel am letzten Spieltag gegen den BC St. Wendel lautete somit 4:4 Unentschieden um den Aufstieg in die 1. Bundesliga zu schaffen. Dieses Ziel war möglich aber doch eher unwarscheinlich, nachdem Erlangen gezwungenermaßen mit den zwei Ersatzspielern antreten musste.

Auf Brett 4 spielte der 2. Ersatzspieler Marcel Back gegen den Saarländer Werner Herges. Nach einem Top-Start von Back konnte sich Herges nach und nach an den Erlanger ran pirschen, bis es schließlich 39:39 stand. Anschließend erreichte Back sein Punkteziel von 40 Bälle durch einen glücklichen Ball und Werner Herges verfehlte den Nachstoß ganz knapp. Somit gewann Marcel Back doch etwas glücklich aber mit einer sehr guten Leistung 40:39 in 41 Aufnahmen.

Nicht ganz so gut lief es für den weiteren Ersatzmann Bilal Ok. Er fand nicht gut in die Partie, konnte aber in der zweiten Hälfte auf Daniel Schwerdtfeger vom BC St. Wendel aufschließen, doch es reichte am Ende nicht und Ok musste sich mit 32:40 in 46 Aufnahmen geschlagen geben.

Somit stand es nach der ersten Spielrunde 2:2. Nun musste nur noch ein Sieg oder zwei Unentschieden in der folgenden Runde her um das Ziel des Aufstiegs zu erreichen.

Doch das Momentum war auf der Seite von Erlangen. Beide St. Wendeler Spieler Lutz Schwab und der aktuelle Französische Meister Jerome Barbeillon kamen nicht mit den kurzen Erlanger Tischen zurecht und verpassten den Einstieg in die Partie, sodass sich Jürgen Pichler und Joachim Back schon deutlich absetzen konnten.

Doch dann fand Barbeillion allmählich in die Partie und setzte Joachim Back unter Druck, doch der lies sich nicht abschrecken und konterte kurz danach mit einer Serie von sieben Punkten. Derweil sicherte sich Jürgen Pichler nach 42 Aufnahmen den Sieg mit 40:22 gegen Lutz Schwab, die entscheidenden Punkte für den Aufstieg des ATSV´s. Joachim Back krönte diesen Sieg anschließend mit einem 40:30 Erfolg gegen den St. Wendeler Barbeillion in 38 Aufnahmen.

Nun ist der ATSV Erlangen nach dem Abstieg in der Saison 2010/2011 wieder Erstklassig. Die Erlanger Mannschaft freut sich auf die neue Herausforderung im nächsten Jahr und wünscht allen eine schöne und erholsame Sommerpause.

Aber zuvor folgt ja noch die Bayerische Meisterschaft im Dreiband am 06. und 07. Mai, ausgetragen beim BC München. Dort sind Joachim Back, Andreas Schenkel und Jürgen Pichler vom ATSV vertreten.

Die Erlanger Mannschaft am letzten Spieltag v.l.: Marcel Back, Jürgen Pichler, Bilal Ok, Joachim Back