Ein Blick zurück auf die Saison 2021/22 mit Ausblick auf die nächste

Für den ATSV Erlangen war die vergangene Saison mit Tabellenplatz drei das beste Ergebnis seit sehr, sehr langer Zeit. Das Titelrennen war spannend bis ganz kurz vor Schluss, aber am Ende ging uns dann etwas die Luft aus. Aber jetzt mal der Reihe nach….

Mit der Unterstützung von einigen Regionalliga-erfahrenen Spielern waren wir letzten Sommer in die Saison gestartet. Unsere vorsichtige Erwartung war damals, die Saison so lange wie möglich ausgeglichen mit zu gestalten und oben mit zu spielen. Der Anfang war dann allerdings etwas holprig. Mit einem neuen Trainergespann erhielten wir frischen Wind und starteten eine Serie. Als sich dann Chefcoach Fabian Adelmann wegen eines Angebots als hauptamtlicher Trainer nach Memmingen verabschiedete, wurde es unruhig. Der bisherige Co-Trainer Karim Farhan übernahm kurzfristig und vorübergehend. Mit Co-Trainer Chris Hofbauer als Chefcoach legte das Team dann wieder eine Serie hin, aber diese hat uns dann schon sehr viel Kraft gekostet, sodass am Ende zwei entscheidende Spiele verloren gingen.

Unsere ursprünglichen Erwartungen und Ziele wurden damit dennoch erreicht, und wir alle sind sehr stolz auf das, was die Mannschaft in dieser Saison geleistet hat. Wir haben einen schönen offensiven Fußball gespielt, und unsere treuen Fans wurden mit circa 80 Toren bedient. Wir sind froh, auch einige unserer jungen Spieler eingebaut und diese weiter entwickelt zu haben. Ganz besonders hervorzuheben ist hier Sebastian Döring, der als U19 Spieler auf 13 Einsätze kam.

In dieser Bayernliga-Saison hatten wir einen Zuschauerschnitt von circa 200, was natürlich trotzdem noch nicht die tolle Leistung der Mannschaft widerspiegelt. Eine deutliche Steigerung ist es dennoch, denn der Durchschnitt lag 2014/15 in der Bezirksliga noch bei unter 100. Die Mannschaft hat immer alles am Platz gegeben und zeigte leidenschaftliche Spiele mit vielen Toren. Leider konnten wir zu wenige Highlight-Spiele produzieren und sind auch frühzeitig im Pokal ausgeschieden., was für unsere Zuschauerstatistik nicht förderlich war. Unser Highlight-Spiel unter der Woche gegen Eintracht Bamberg war natürlich dann schon eine Sensation, die über 500 Zuschauer verfolgten. Sowas wünscht man sich als Verein öfters, aber leider gehen bei allen Amateurvereinen die Zuschauerzahlen zurück, auch wenn dies doch der schönste Sport der Welt ist.

Natürlich muss man auch sagen, dass es ohne unsere ehrenamtlichen Helfer, die im Hintergrund wahnsinnig viel arbeiten, genauso wenig geht wie ohne unsere Sponsoren. Ohne diese Menschen, die das noch ehrenamtlich und mit Herzblut für den Verein machen, würde es den ATSV in dieser Form nicht geben. Der Verein plant derzeit ein zukunftsorientiertes Projekt, um sich wieder interessanter für Mitglieder zu gestalten. Im Gespräch sind eine Halle, modernisierte Tennisplätze und andere neu gestaltete Flächen. Auch die Fußballabteilung wird sich hier natürlich mit einbinden. Wir wollen unsere Ziele wieder bodenständig und mit Leidenschaft verfolgen. Natürlich möchten wir in den nächsten Jahren den Verein nochmal eine Stufe anheben und weiter bringen, aber dies gestalten wir mit Geduld und Weitblick. So werden wir unsere eigene Jugendarbeit weiter antreiben und sind daher auch sehr froh, unsere U 23 jetzt in der Bezirksliga zu haben. Damit bieten wir unseren jungen Spielern eine optimale Zwischenstation auf dem Weg in die Bayern- oder Regionalliga. Unser grundlegendes Ziel ist es, Jugendspieler auszubilden, ihre Technik und Spielstärke zu verbessern, um sie dann in unserem Verein oder in einem anderen Erlanger Verein zu integrieren.

Abschließend möchten wir sagen, dass wir eine wahnsinnig geile Saison gespielt haben und zu Recht auf dem dritten Tabellenplatz der Bayernliga Nord gelandet sind. Leider ist diese Saison auch schon wieder vorbei, und wir dürfen wieder in die Zukunft schauen. In der neuen Saison werden wir eine andere Mannschaft des ATSV sehen, die deutlich jünger aufgestellt ist. Dazu haben wir mit Michael Hutzler auch den passenden neuen Trainer an der Seitenlinie. Er ist dafür bekannt, einen Verein mit jungen Spielern erfolgreich nach vorne zu bringen. Zunächst ist es extrem wichtig, dass der neue Trainer und die Mannschaft sich finden. Daher werden wir vorerst für die neue Saison auch keine Ziele zur Platzierung ausgeben, sondern wir möchten lediglich die Saison wieder so lange wie möglich offen gestalten.


Jugendfußball: Teams und Trainer
Tagescamp beim ATSV mit der SpVgg Greuther Fürth
 

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Donnerstag, 07. Juli 2022

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